Europaschule Köln









40 Jahre ESK
Auslandsprojekte
Schulgarten
Karneval
Schulfeste
Ausstellungen
Theater
MINT
Solarprojekt
Schülerarbeiten
Veranstaltungen
GIRLS' DAY

Girls'Day 2017

Am 27. April ist wieder Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag.
Dann öffnen Unternehmen, Hochschulen oder Betriebe ihre Türen. Schülerinnen ab Klasse 5 können dem Aufruf der Bundesministerien und Aktionspartner zum Girls'Day 2017 folgen, um Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu erkunden. 

Mädchen können sich unter  Opens external link in new windowwww.girls-day.de/Maedchen informieren. Sie können ein Girls’Day-Angebot auswählen und sich online oder telefonisch dafür anmelden. Als Eltern können Sie Ihre Tochter auf ihrem Entscheidungsweg begleiten.
Unterstützen Sie sie bei der Suche nach einem geeigneten Girls’Day-Platz Opens external link in new windowhier oder über die Übersicht von noch freien Plätzen in Köln (Stand: 20.03.2017)

Übrigens: Die Teilnahme am Girls Day wird auch als Berufsfelderkundung im 8. Jahrgang anerkannt.

(M)eine Ideen weiter -

Individuelle Förderung von MINT-Talenten der Mädchen findet erstmalig durch das Projekt „(M)eine Idee weiter“ statt. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW und 3 weiteren Schulen, dem Pascal-Gymnasium, der Gesamtschule Paffrath und der Gesamtschule Hardt, entwickelt die Gesamtschule Köln das Projekt „Auto der Zukunft – (M)eine Idee weiter“ – Mädchen entwickeln Konzeptionen mit dem Schwerpunkt Sicherheit, Design, Gesundheit und Ökologie. Finanziert wird es durch die FORD-Stiftung.

Ziel des Projektes ist, die Motivation von Mädchen der Sekundarstufe I zur Beschäftigung mit technischen Fragestellungen im Themenbereich „Automobilplanung und -fertigung“ durch Erstellung von handlungsorientierten Unterrichtsreihen zu den o.g. Themen für den Fach-, Wahlpflichtunterricht sowie den Projektunterricht zu stärken.

Die Gesellschaft benötigt zunehmend Nachwuchskräfte, die die zukünftigen Anforderungen einer technisch-basierten Gesellschaft als Herausforderung für sich selbst betrachten. Der zu befürchtende Fachkräftemangel stellt für den Unternehmensstandort eine ernste Bedrohung dar.

Obwohl die zukünftige Entwicklung des Fachkräftebedarfs Jugendlichen etliche Chancen ermöglicht, haben insbesondere junge Mädchen Vorbehalte technische Berufe zu erlernen.

Diese Hemmschwelle soll reduziert werden und das Angebot im Wahlpflichtbereich für Mädchen attraktiv gemacht werden. 

Es kann allerdings keine Rede davon sein, dass sich Mädchen generell weniger als Jungen für naturwissenschaftliche Inhalte interessieren. Um Mädchen zu interessieren, kommt es neben den Inhalten vor allem auf die Kontexte an, die für die Erarbeitung der Inhalte herangezogen werden. Wenn es folglich gelingt, diese von Mädchen favorisierten Themenfelder mit dem Bereich „Technik“ zu verbinden, könnte das Interesse bei Mädchen stärker geweckt werden.

Das Projekt greift daher die folgenden Bereiche auf und verbindet sie mit einem geschlechterübergreifend interessanten Thema - dem Auto; sie werden arbeitsteilig federführend durch jeweils eine Schule erarbeitet aber mit den anderen Partnern im Rahmen eines Schülercamps ausgetauscht.

•  Sicherheit                

(Pascal-Gymnasium)          

•  Design

(Gesamtschule Paffrath)

•  Gesundheit

(Gesamtschule Hardt)

•  Ökologie

(Europaschule Köln)

 

 Dabei fokussiert sich das Projekt auf die Klassenstufen 7 und 8, einer Altersstufe der Mädchen, die bedeutend ist für erste Entscheidungen im Bereich der Berufsorientierung.

Teil des Projekts soll die Besichtigung von Produktion bzw. Entwicklung von Fahrzeugen bei FORD-Köln sein.

Der Arbeitsplan sieht vor, dass in der ersten Projektphase in den Themenbereichen in Unterrichtssequenzen entwickelt werden. 

Während des Projektzeitraums werden jeweils ca. 20 Schülerinnen pro beteiligter Schule an diesem Pilotprojekt arbeiten. Die Schulen planen die Durchführung entweder im Projektunterricht (den Schülerinnen und Schüler frei wählen können), im Wahlpflichtunterricht (an dem nur Mädchen teilnehmen werden) oder im Kernunterricht, der nur für Mädchen zugänglich sein wird. 

Die Erfahrungen, die an den beteiligten Schulen gesammelt werden und die Materialien, die dazu beschafft werden, werden in den Folgejahren dauerhaft angeboten werden. Damit ist die Nachhaltigkeit dieses Projekts an den Schulen gesichert.

Im Verlauf des Projekts werden beteiligte Schülerinnen in einem Schülercamp ihre Zwischenergebnisse austauschen und mit den Mitschülerinnen diskutieren.

Außerdem ist eine Zusammenarbeit mit dem Mädchen-Forscher-Projekt der Universität Köln geplant.

Am Ende des Projekts werden die Ergebnisse im Rahmen eines Schülerinnenkongresses der Öffentlichkeit (andere Schulen aus dem Großraum Köln) präsentiert. Hierzu wird auch Frau Ministerin Löhrmann eingeladen. Dieser Kongress findet entweder in einer der beteiligten Schulen oder, falls möglich, bei FORD Köln statt. Hierdurch wird die Nachhaltigkeit auf andere Schulformen ausgeweitet.

Die Erfahrungen des Projekts werden durch die Präsentation der Ergebnisse auf einem der halbjährlich stattfindenden MINT-Kongresse des Landes Nordrhein-Westfalen weitergegeben und erhalten dadurch Bedeutung über den Rahmen der Schulen im Großraum Köln hinaus. 

Nachtrag:

Das MINT-Projekt „Auto der Zukunft – (Meine) Idee weiter“ wurde von allen beteiligten Schulen am Stand des Ministeriums für Schule und Weiterbildung während der Bildungsmessen "Didakta" in Köln  vorgestellt. Unsere Schule wurde von Anika Held aus der 6.2 und Lucia Clessienne aus der 6.4 vertreten. Es gab viel positive Rückmeldung, so das Ministerium. 


Petra Wolthaus

 

 

Girls' Day - Boys' Day

Technik ist doch nichts für Mädchen, soziale Berufe nichts für Jungen!

Zum Glück ist dies eine veraltete Ansicht. Dennoch nennen sehr wenige Mädchen Berufe aus dem naturwissenschaftlichen- technischen Bereich ihren Traumberuf. Außerdem sehen wenige Jungen in der Ausübung eines sozialen Berufes ihre Zukunft.


Um das Berufsspektrum für Mädchen zu erweitern, fand im Jahr 2001 der erste „Girls´Day“ statt, seit 2011 wird außerdem der  „Boys´Day“ ausgerichtet.

An diesem Tag haben Mädchen und Jungen die Gelegenheit Berufe und Arbeitsbereiche kennen zu lernen, die für ihr Geschlecht eher untypisch sind.

So können Mädchen an diesem Tag zum Beispiel einen technischen  oder handwerklichen Betrieb besuchen oder Einblicke in das Arbeiten eines physikalischen Instituts gewinnen.  Jungen können beispielsweise in eine soziale, pflegerische Einrichtung gehen oder Workshops zum Thema Lebensplanung und Sozialkompetenzen besuchen. 

An der Europaschule Köln  gehört die Teilnahme am „Girls´Day“ bzw. „Boys Day“ seit vielen Jahren zum Schulprogramm. 

Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen können am Aktionstag teilnehmen. 

Dabei liegt der Schwerpunkt auf einer Teilnahme in der Jahrgangsstufe 8.
Hier wird das Projekt in den Klassen vorgestellt und den Schülerinnen und Schülern erläutert, wie sie eigenständig im Internet nach geeigneten Angeboten suchen können. Bei Nachfragen können sich die Schülerinnen und Schüler an die zuständige Lehrerin, Frau Neuerbourg, wenden.
Nach etwa drei Wochen findet eine Befragung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch einen Fragebogen statt. Bei der Auswertung hat sich gezeigt, dass die Teilnahme meist als sehr informativ angesehen wurde und auch richtig Spaß gemacht hat.

Die einzelnen Angebote und weitere Informationen zum Aktionstag finden sich unter Opens external link in new windowwww.girls-day.de bzw. unter Opens external link in new windowwww.boys-day.de

 

Ute Neuerbourg, Januar 2014

 

Opens internal link in current window Experimentiertage
     im Schülerlabor

Opens internal link in current window "Schnupperuni" Chemie