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Frankreich


 

 

 


 

 

Von Dienstag, 10.05., bis Donnerstag, 12.05., ging es für unseren 8er Französischkurs von Frau Thiesen auf große Fahrt nach Paris. Neben weltberühmten Sehenswürdigekeiten erlebte die Reisegruppe eine beeindruckende Bootsfahrt auf der Seine, picknickte unter dem Eiffelturm und natürlich durften auch Crêpes und Galettes im Quartier des Halles nicht fehlen. Lesen Sie im Folgenden den Schülerinnenbericht von Ipek und Lea aus der Klasse 8.5:

 

Am Dienstag den 10.05.22 ging unsere Reise nach Paris früh morgens los. Mit dabei waren 20 Schüler*innen aus dem Französisch-Kurs sowie Fr. Thiesen, unsere Französischlehrerin und Fr. Hoffmann als Begleitperson. Die Fahrt mit dem Thalys hat nur 3 Stunden 20 min gedauert.

Zunächst ging es zum marché d´Aligre, welcher ein bekannter Markt im Viertel ist. Dort konnten wir in Gruppen durch die Gegend laufen und uns Mittagessen kaufen. Die erste Tour durch Paris startete an der opéra de Bastille. Weiter ging es zur mur des Je t´aime und nach Montmarte, dem Künstlerviertel, hier wurde wie an vielen anderen Stellen ein Referat durch eine Schülerin vorgetragen.

Der Aufstieg zum Sacre Cœur war beschwerlich, doch dort konnten wir den Ausblick über die ganze Stadt genießen. Wieder durften wir uns frei bewegen und die meisten sind in die Kathedrale hineingegangen oder haben sich Essen und Trinken in der Umgebung geholt. Als alle wieder da waren, gingen wir zur Moulin Rouge und schließlich mit der Metro weiter zum Restaurant. Bei Le Bouillon konnte sich jeder etwas typisch französisches zu essen bestellen. Auf dem Rückweg zur Jugendherberge sind wir noch schnell zu einem Supermarkt um Wasser und Snacks für die drei Tage zu kaufen.


Mittwoch, am frühen Morgen nach dem Frühstück, machten wir eine lange Tour entlang der Seine (zweitlängster Fluss in Frankreich). Besichtigt wurde der Skulpturenpark (ein großer Park mit Skulpturen von berühmten Künstlern) sowie der Stadtteil Quartier Latin. Dieser ist bekannt für seine Buchläden sowie Museen und Cafés. Außerdem sahen wir die Universität Sorbonne, eine sehr berühmte Universität, in die sich viele Leute aus aller Welt einschreiben. Schließlich kamen wir bei Notre Dame, einer römisch-katholischen Kirche vorbei. Große Teile der Kathedrale sind vor etwa drei Jahren in einem Großbrand abgebrannt und seitdem wird sie wieder aufgebaut.

 

Das Pantheon stand ebenfalls auf dem Programm, wo viele berühmte Leute Frankreichs begraben wurden. Zuletzt kam das Champ de Mars. Dies ist ein sehr großer länglicher Park mitten in Paris, an dessen einem Ende der Eiffelturm steht. Nach dem langen Fußmarsch machten wir eine Bootsfahrt mit einem bateau-mouche. Bei dieser Bootstour, die etwa 1 Stunde dauerte, sah man alle Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Seine und fast alles, was wir zuvor besichtigt hatten (es war fast wie ein Rückblick um das ganze zu verewigen).

 

Am Abend machten wir dann ein Picknick unter dem Eiffelturm wie viele andere Menschen, und hatten ein wenig Freizeit. Die Jungs spielten Fußball/Basketball mit französischen Jungs, die sie im Park trafen. Andere machten Fotos, manche fuhren mit dem Aufzug hoch auf den Eiffelturm. Als es langsam dunkel wurde, fing der Eiffelturm an zu leuchten. Eine Stunde später, als es komplett dunkel war, blinkte und funkelte der Eiffelturm. Dies war für alle ein schöner Anblick.


Donnerstagvormittags nach dem Standard Frühstück im Hostel und den täglichen Corona-Tests ging es auch schon weiter mit der Besichtigung von Paris. Wir hatten uns alle schon an das sogenannte "Wandern" gewöhnt und hatten nur noch leichte Schmerzen in den Füßen/Beinen. Nach ein paar Metro-Stationen und einer Weile Fußweg kamen wir am Louvre an. Das Louvre kann man sich so vorstellen: von außen eine Pyramide aus Glas, außen herum ein altmodisches, elegantes Gebäude. Da das Louvre ein Museum ist, gab es dort viele Skulpturen wie die Venus von Milo, Nike von Samothrake usw. Gemälde gab es ebenfalls, v.a. die Mona Lisa (da sie sehr berühmt ist, musste man anstehen, um sie zu fotografieren). Später besichtigten wir von außen das Centre Pompidou (ein Museum für moderne Kunst). Es ähnelt fast einem Gerüstbau und was noch sehr auffällt, ist eine rohrartige Treppe, die außen am Gebäude entlangführt. 

 

Danach machten wir uns auf dem Weg zum Mittagessen in ein Café, wo es Crêpes und Galettes gab. Bestellt wurde selbstverständlich auf Französisch (und mit Händen und Füßen). Es gab eine große Auswahl an Sorten. Als wir mit dem Essen fertig waren, hatten wir eine Stunde Freizeit im Quartier des Halles, das ist ein Einkaufsviertel mit sehr vielen verschiedenen Läden wie z. B. Starbucks, Zara, Bubble Tea u.v.m. Manche waren shoppen, die anderen haben sich in einem Café hingesetzt, das durften wir selbständig entscheiden. Anschließend fuhren wir mit der Metro zum Bahnhof, wo der Thalys und wieder zurück nach Köln brachte.

 

Wir haben in diesen drei Tagen in Frankreich (Paris) viel Spaß gehabt, aber auch Qualen erlitten. Wir gingen stundenlang zu Fuß, sodass unsere Füße vor allem am ersten und zweiten Tag sehr weh taten. Aber jetzt sind wir Profi-Sportler (Stundenlang laufen? Kein Problem für den Französisch-Kurs des 8. Jahrgangs...). Was wir gelernt haben: Es gibt viele Diebe und ihr werdet abgezockt. Also passt gut auf eure Wertsachen auf :)


Danke an unsere Französischlehrerin Frau Thiesen und an unsere Begleitung und gute Unterstützung Frau Hoffmann